Nachhaltige Stadtentwicklung mit Plan und Verantwortung

Ein planvolles und langfristiges Handeln bringt gegenüber der derzeitigen Von-der-Hand-in-den-Mund-Politik enorme Vorteile. So überraschen uns zukünftige Entwicklungen nicht immer wieder aufs Neue, und gute Ideen und kreatives Denken kommen viel eher zum Zuge. Ein Handeln mit Konzept führt z. B. konkret dazu, dass wir

  • bei den anstehenden Investitionen den Überblick nicht verlieren und ein Baustellen-Chaos wie in diesen Tagen verhindert wird,
  • viel mehr Fördermittel für städtische Projekte erhalten können und wir
  • auch die Betriebs- und Folgekosten von Investitionen schon im Vorfeld fachgerecht ermitteln können und die damit bei der Entscheidung schon bekannt sind.

Deshalb werde ich mich als Bürgermeister besonders engagieren für:

  • Wiederaufnahme der Leitbild-Diskussion mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern.
  • Erarbeitung eines langfristigen Stadtentwicklungskonzeptes („Masterplan“) für Dieburg, in dem die derzeitigen Einzelkonzepte enthalten sind.
  • Leistungsfähiger Bauhof durch Sanierung, Neubau oder Kooperation mit Nachbarkommunen.
  • Behutsame Entwicklung von Neubaugebieten, bei der die Stadt nur die Flächen erschließen sollte, die sie auch kaufen kann. Die Bauplatzvergabe sollte im Erbbaurecht erfolgen, was Wohnraum bezahlbarer macht und wodurch die Grundstücke im Eigentum der Stadt bleiben.
  • Optimierung von Bus und Bahn, indem vorhandene Lücken im Busnetz geschlossen und die Bahnverbindungen Dieburgs weiter verbessert werden.
  • Fahrradfreundliche Infrastruktur, die das Radfahren attraktiver macht, z. B. durch deutlich mehr Fahrradständer, mehr und bessere Radwege und mehr Fahrradboxen am Bahnhof.
  • Ausreichend Parkplätze in der Innenstadt sind wichtig für Anwohner und Geschäfte. Um eine gute Regelung zu finden, muss man diesen zuhören und ihre Interessen ernst nehmen.
  • Stärkere Auslastung der Römerhalle, durch besseres Management, um den Betrieb kostendeckend zu gestalten. Denn wir brauchen unsere Stadthalle! Sie sollte ein kultureller Mittelpunkt Dieburgs sein.
  • Der Nordring gehört zu Dieburg. Und das müssen die Menschen, die dort wohnen, in Zukunft mehr als bisher spüren!
  • Das Feuerwehrhaus muss saniert oder neu gebaut werden, um die Atemschutzstrecke nicht zu verlieren. Gemeinsam mit der Feuerwehr, den politischen Gremien und der Bevölkerung möchte ich das
    Thema zeitnah anpacken und eine gute Lösung finden.