Kandidat mit Dieburger Wurzeln

Der Kaufmannsladen „Lisa“, der schon meinem Urgroßvater gehörte, ist heute im Schloss-
museum ausgestellt.

Seit über zwanzig Jahren wohne ich mit meiner Familie in Dieburg. Meine Mutter ist eine echte Dieburgerin, eine geborene Lang („Lisa“). Hier sind unsere Kinder zur Schule gegangen. Die jüngste Tochter bereitet sich gerade auf das Abitur an der Alfred-Delp-Schule vor, die beiden Älteren sind schon aus dem Haus. Zu unserer Familie gehört auch noch unsere Katze Emmy.

Schon als Kinder war es für meine Schwestern und mich selbstverständlich, dass die ganze Familie am Fastnachtsdienstag zum Fastnachtszug nach Dieburg fuhr („Komm zu mir an Fassenacht“), wo mein Onkel Robert Thomas die Lieder für die Fastnacht schrieb. Selbstverständlich bekamen wir dafür nach alter Dieburger Tradition selbstgeschneiderte und aufwändige Kostüme. Meine Mutter fühlte sich zeitlebens mehr zu ihrer Heimatstadt hingezogen als zu Zellhausen, wo wir Kinder aufgewachsen sind.

Meine Frau Eva, meine Tochter Anna und unsere Katze Emmy – unsere beiden großen Kinder Yann und Laura sind schon aus dem Haus.

Nachdem wir lange in Frankfurt gelebt hatten, ergab sich für mich die berufliche Notwendigkeit, ins südliche Rhein-Main-Gebiet umzuziehen, und dabei fiel unsere Wahl fast zwangsläufig auf Dieburg. Als ich 1995 mit meiner Familie hierher zog, hatte ich das sichere Gefühl, zuhause angekommen zu sein. Und daran hat sich bis heute nichts geändert.